Meine Reise mit Krebs

Fragen, Erfahrungen und neue Perspektiven

Eine Krebsdiagnose verändert vieles. Manchmal ALLES innerhalb weniger Sekunden.

Ich kenne diesen Moment aus meinem eigenen Leben.

Als ich selbst mit Krebs konfrontiert wurde, stand ich plötzlich vor Fragen, auf die ich Antworten brauchte. Ich bin kein Arzt. Ich bin ich.

Ein Mensch, der immer Fragen gestellt hat. Der Dinge verstehen wollte, statt sie einfach hinzunehmen. Der es gewohnt war, selbst zu denken, Zusammenhänge zu suchen und Probleme zu lösen.

Und genau das tat ich auch, als die Diagnose kam.

Ich wollte verstehen.

Ich wollte wissen, was in meinem Körper geschieht. Ich wollte wissen, welche Möglichkeiten es gibt. Ich wollte nicht nur eine Meinung hören, sondern selbst recherchieren, vergleichen, hinterfragen und Zusammenhänge erkennen.

Also begann ich zu suchen.

Und vielleicht war genau das ein Grund dafür, dass ich damals begann, anders an die Sache heranzugehen.

Ich las Bücher und wissenschaftliche Veröffentlichungen, sprach mit Menschen, Ärzten und anderen Betroffenen und beschäftigte mich mit Ansätzen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Ich recherchierte weit über das hinaus, was mir unmittelbar angeboten wurde.

Ich wurde zum Autodidakten.

Bestimmt hat mir dabei auch meine frühere Arbeit geholfen. Ich war es gewohnt, komplexe Probleme nicht nur an der Oberfläche zu betrachten, sondern nach Ursachen, Zusammenhängen und möglichen Lösungswegen zu suchen.

Und aus einer Krankheit wurde eine Reise, die mein gesamtes Leben verändert hat.

Ich bin dabei meinen eigenen Weg gegangen. Nicht den Weg eines Arztes, nicht den Weg eines Therapeuten und auch nicht den Weg eines Menschen, der behauptet, für andere die richtige Antwort zu kennen.

Es war mein Weg.

Heute weiß ich, wie viele Fragen einen Menschen nach einer solchen Diagnose beschäftigen können:

Wie kann ich überleben?
Was kann ich jetzt selbst tun?
Welche Möglichkeiten gibt es?
Welche Fragen sollte ich meinem Arzt stellen?
Muss ich sofort alles entscheiden?
Wie gehe ich mit meiner Angst um?
Kann Ernährung eine Rolle spielen?
Welche Bedeutung haben Bewegung, Schlaf und Lebensweise?
Was sind komplementäre und alternative Ansätze – und wie kann ich sie einordnen?
Warum finde ich zu ein und demselben Thema völlig widersprüchliche Informationen?
Wie unterscheide ich Hoffnung von einem unseriösen Versprechen?
Und vielleicht die wichtigste Frage:

Wie finde ich meinen eigenen Weg?

Warum ich heute darüber spreche

Viele Jahre habe ich im Rahmen meiner Krebshotline mit Menschen gesprochen, die genau vor solchen Fragen standen.

Ich habe ihnen keine Diagnose gestellt. Ich habe ihnen keine Therapie verordnet. Und ich habe ihnen auch nicht gesagt, welchen Weg sie gehen müssen.

Ich habe etwas anderes getan:

Ich habe ihnen zugehört. Ich habe ihre Fragen ernst genommen. Und ich habe mit ihnen geteilt, was ich auf meinem eigenen Weg gelernt und recherchiert habe.

Denn es gibt einen Unterschied zwischen medizinischer Behandlung und dem Gespräch mit einem Menschen, der selbst durch eine solche Situation gegangen ist.

Ein Arzt bringt medizinisches Wissen und klinische Erfahrung mit.

Ich bringe etwas anderes mit: die Erfahrung eines Betroffenen, jahrelange eigene Recherche und die Perspektive eines Menschen, der damals selbst unbedingt verstehen wollte, welche Möglichkeiten es neben den Antworten gab, die bereits vor ihm lagen.

Beides muss sich nicht widersprechen.

Auch ungewöhnliche Fragen dürfen gestellt werden

Auf meiner eigenen Suche bin ich auf vieles gestoßen, von dem ich vorher niemals gehört hatte.

Ich beschäftigte mich mit Ernährung und Stoffwechsel, mit Pflanzen und traditionellen Anwendungen, mit Wasser, Bewegung und Lebensweise – und ebenso mit Substanzen und Naturstoffen, über die in unterschiedlichen Ländern geforscht oder berichtet wird.

Dazu gehörten beispielsweise die rote Drachenfrucht, Guanábana beziehungsweise Graviola, Aloe arborescens, Einjährige Beifuß (Artemisia annua) und viele weitere Pflanzen und Naturstoffe.

Ich habe dabei etwas Wichtiges gelernt:

Nicht alles, was natürlich ist, hilft. Nicht alles, was irgendwo behauptet wird, ist bewiesen. Und nicht jede Erfahrung eines anderen Menschen lässt sich auf den eigenen Körper übertragen.

Deshalb halte ich zwei Dinge gleichzeitig für wichtig: offen zu bleiben – und kritisch zu prüfen.

Mich interessieren keine Heilsversprechen. Mich interessieren Fragen, Zusammenhänge, Erfahrungen und die Suche nach belastbaren Informationen.

Und ich glaube, dass ein Mensch das Recht hat, Fragen zu stellen – auch unbequeme und ungewöhnliche.

Wenn du mit jemandem sprechen möchtest, der diesen Weg selbst gegangen ist

Vielleicht möchtest du nicht nur Informationen lesen.

Vielleicht möchtest du mit jemandem sprechen, der selbst einmal vor einer Krebsdiagnose saß und plötzlich sein gesamtes Leben infrage stellte.

Mit jemandem, der anschließend jahrelang recherchiert, gesucht, gelernt, verworfen und neu gedacht hat.

Dann können wir miteinander sprechen.

Du kannst mir deine Fragen stellen. Auch Fragen zu komplementären und alternativen Ansätzen, über die du gelesen oder gehört hast. Wenn ich etwas darüber weiß, teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen mit dir. Wenn ich etwas nicht weiß, sage ich auch das.

Ich werde dir nicht sagen, welche medizinische Behandlung du durchführen oder abbrechen sollst.

Das ist nicht meine Aufgabe.

Meine Aufgabe sehe ich darin, dir eine weitere Perspektive zu geben, Informationen gemeinsam einzuordnen und Fragen sichtbar zu machen, die du anschließend selbst weiterverfolgen kannst – auch mit deinen behandelnden Ärzten.

Denn am Ende geht es nicht darum, meinen Weg zu gehen.

Es geht darum, dass du deinen eigenen Weg bewusst gehen kannst.

Gespräch mit Michael

Dauer: 60 Minuten

Preis: 99€

Klarstellung: Ich bin kein Arzt und biete keine medizinische Diagnose oder Therapie an. Meine Gespräche beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen, meiner eigenen Recherche und meinem Austausch mit Betroffenen. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

Über Michael

Karl Michael Kurth Al-Naqib, Jahrgang 1958, ist Autor, Lebensberater und Auswanderer. Sein Leben wurde mehrfach durch einschneidende Ereignisse geprägt, die ihn zwangen, Gewissheiten zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.

Eine Krebsdiagnose veränderte sein Leben grundlegend. Was zunächst als medizinische Krise begann, entwickelte sich zu einer tiefen persönlichen Reise, die ihn mit Fragen konfrontierte, die weit über Krankheit und Gesundheit hinausgingen. Später folgten weitere schwere gesundheitliche Herausforderungen, darunter eine Nahtoderfahrung, die sein Verständnis von Leben, Tod und Bewusstsein nachhaltig veränderte.

Gemeinsam mit seiner Frau Inas verließ er Deutschland und begann auf La Palma ein neues Leben. Dort widmet er sich heute dem Schreiben, der persönlichen Beratung und der Frage, wie Menschen auch in schwierigen Lebensphasen Hoffnung, Orientierung und innere Freiheit finden können.

Seine Bücher beschäftigen sich mit den großen Fragen des Lebens: Heilung, Bewusstsein, Verantwortung, Spiritualität, Liebe, Verlust und Neuanfang.

In seinem Werk verbindet er persönliche Erfahrungen mit tiefen menschlichen Erkenntnissen. Dabei geht es ihm nicht darum, fertige Antworten zu liefern, sondern Denkanstöße zu geben und Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu finden.

Heute lebt Karl Michael Kurth Al-Naqib mit seiner Frau Inas auf der Kanareninsel La Palma.

Sein Leitsatz lautet:

»Vergiss nicht zu leben.«

In meinen Büchern schreibe ich über Krankheit, Verlust, Neuanfänge, persönliche Krisen und die Suche nach dem, was im Leben wirklich zählt.

Sie erzählen von Erfahrungen, die mein Leben verändert haben, und von Erkenntnissen, die daraus entstanden sind.

Der innere Arzt

Wie ich nach der Krebsdiagnose mein Leben zurückfand – und aufhörte, mein Leben in fremde Hände zu legen

Wie Michael nach seiner Krebsdiagnose sein Leben zurückfand – und aufhörte, es in fremde Hände zu legen.

Was bleibt, wenn das Leben plötzlich innehält?
Eine Diagnose kann alles verändern. Als Michael die Worte „Sie haben Krebs“ hört, gerät sein bisheriges Leben aus dem Gleichgewicht. Ein Leben, das geprägt war von Verantwortung, Leistung und dem ständigen Lösen von Herausforderungen, wird plötzlich mit Fragen konfrontiert, die lange keinen Platz hatten:

Was ist wirklich wichtig?
Habe ich mein Leben so gelebt, wie ich es wollte?
Und wie finde ich zurück zu mir selbst?

Aus dieser schweren Krise beginnt eine außergewöhnliche Reise. Michael sucht nicht nur nach Antworten auf gesundheitliche Fragen. Er beginnt, seinen Körper, seine Gedanken und sein gesamtes Leben neu zu betrachten.

Dabei entdeckt er eine tiefere Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele und entwickelt seinen eigenen Weg zu mehr Bewusstsein, Eigenverantwortung und Lebensqualität.

Dieses Buch ist keine Anleitung mit einfachen Lösungen und kein Versprechen auf einen bestimmten Weg.

Es erzählt eine persönliche Erfahrung.Denn jeder Mensch ist einzigartig.Nicht jeder muss Michaels Weg gehen. Aber jeder darf beginnen, seinen eigenen zu suchen.

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